Weihnachtsgutscheine: einen starken Dezember, ohne im Januar zu leiden
Veröffentlicht am 30. Juli 2026 · 6 Min. Lesezeit · Vom Posea-Team
In vielen Instituten und Spas trägt der Dezember allein einen überproportionalen Teil des Jahres — und das Wesentliche entscheidet sich bei den Geschenkgutscheinen. Das Problem ist fast nie, sie zu verkaufen: Es ist, sie zu verfolgen. So bereiten Sie die Saison vor, um im Dezember zu kassieren, ohne den Januar mit der Suche zu verbringen, wer was gekauft hat.
Im Oktober beginnen, nicht am 15. Dezember
Die Gutscheinkäufe ballen sich in den letzten beiden Wochen, aber die Vorbereitung muss vorher fertig sein. Konkret: Ihre Gutscheinvorlagen erstellt und gedruckt Ende Oktober, Ihre Kommunikation bereit Anfang November, und Ihre Januartermine zur Buchung offen vor den Feiertagen. Ein am 25. Dezember geschenkter Gutschein für ein bis März ausgebuchtes Institut ist eine gute Absicht, die zur Enttäuschung wird.
Drei Formate, drei Zwecke
- Der Betragsgutschein (CHF 50, 100, 150…): am einfachsten zu verkaufen, am beruhigendsten für den, der schenkt, ohne den Geschmack zu kennen. Das ist das Volumen.
- Der Leistungsgutschein (eine Gesichtsbehandlung, ein Ritual zu zweit, Schnitt und Föhnen): begehrenswerter, im Schnitt teurer, und er macht eine bestimmte Leistung bekannt. Das ist die Marge.
- Das Set oder Paket (3 Sitzungen, ein Parcours): der höchste Warenkorb, und es bringt die beschenkte Person mehrfach zurück. Das ist die Bindung.
Bieten Sie alle drei an, stellen Sie aber das mittlere in den Vordergrund: Fast immer ist es dieses, das den durchschnittlichen Warenkorb hebt.
Das Detail, das alles verändert: die Teileinlösung
Ein Gutschein über CHF 150, eingelöst für eine Behandlung zu CHF 110: Was geschieht mit den restlichen CHF 40? Lautet Ihre Antwort «wir notieren es mit Bleistift auf der Rückseite», bereiten Sie einen Streit vor. Der Restbetrag muss automatisch nachgeführt, für das ganze Team sichtbar und beim nächsten Besuch einlösbar sein. Genau hier scheitern Heft und Tabelle jedes Mal — im Januar, am Empfang, vor einer Kundin, die recht hat.
Über den Empfang hinaus verkaufen
Ein guter Teil der Gutscheinkäufer ist nicht Ihre Kundschaft: Es sind deren Partner, Kinder, Arbeitskolleginnen. Sie werden die Tür nicht öffnen. Machen Sie den Kauf deshalb aus der Ferne möglich — ein teilbarer Link von Ihrer Buchungsseite, aus Ihrer Instagram-Bio oder von Ihrer Website — und akzeptieren Sie TWINT. Das ist oft der Unterschied zwischen einer guten und einer ausgezeichneten Saison.
Was auf dem Gutschein stehen muss
Eine eindeutige Nummer, der Betrag oder die Leistung, das Ausstellungsdatum und Ihre Nutzungsbedingungen in einer klaren Zeile. Zur Gültigkeitsdauer: Informieren Sie sich — die Schweizer Verjährungsregeln umrahmen die Frage, und eine sehr kurze Dauer wendet sich kommerziell gegen Sie. Am klügsten ist eine grosszügige Dauer, schwarz auf weiss festgehalten, plus eine freundliche Erinnerung an die beschenkte Person einige Wochen vor Ablauf.
Die Liquidität des Januars vorwegnehmen
Ein im Dezember verkaufter Gutschein ist ein sofortiger Zahlungseingang für eine später erbrachte Leistung: Ihre Dezemberliquidität sieht gut aus, und ein Teil Ihrer Arbeit im Januar und Februar ist bereits bezahlt. Behalten Sie das bei den Ausgaben zum Jahresende im Kopf — und sprechen Sie mit Ihrer Treuhänderin darüber, die Verbuchung nicht eingelöster Gutscheine ist nicht neutral.
Die Checkliste der Saison
- Ende Oktober: Gutscheinvorlagen erstellt, Visuals gedruckt, Preise festgelegt.
- Anfang November: Fernkauf-Link online und Kommunikation gestartet (Instagram, E-Mail an Ihre Kundschaft, Aushang am Empfang).
- Ende November: Januar- und Februartermine zur Buchung geöffnet.
- Dezember: bei jedem Kassiervorgang den Gutschein anbieten — der einfachste Verkauf des Jahres.
- Januar: Restbeträge verfolgen, nicht eingelöste Gutscheine nach einigen Monaten in Erinnerung rufen.
Das von Ihrer Software nachführen lassen
Posea führt Geschenkgutscheine in allen Abos von A bis Z — auch in Mini, für CHF 19.90 pro Monat: mehrere Vorlagen in Ihren Farben (Betrag oder Leistung), Verkauf am Empfang oder aus der Ferne, automatische Nachführung des Restbetrags auch bei Teileinlösung und Kassieren per TWINT, Karte oder bar. Ihre Gutscheine hören auf, ein Blockheft zu sein, und werden zu einem echten Verkaufskanal — mit den Zahlen dazu. 14 Tage kostenlos testen, ohne Kreditkarte.
Häufige Fragen
Welche Gültigkeitsdauer soll ein Geschenkgutschein in der Schweiz haben?
Die Schweizer Verjährungsregeln umrahmen die Frage, und eine zu kurze Dauer wendet sich vor allem kommerziell gegen Sie. Am sichersten ist eine grosszügige Dauer, klar auf dem Gutschein vermerkt, und eine Prüfung Ihrer Bedingungen durch Ihre Treuhänderin oder Ihre Juristin.
Wie behandelt man einen teilweise eingelösten Geschenkgutschein?
Der Restbetrag muss für einen späteren Besuch verfügbar bleiben, automatisch nachgeführt und für das ganze Team sichtbar sein. Genau hier scheitern Papierhefte und Tabellen: Posea zieht jede Einlösung ab und zeigt den Restbetrag an der Kasse an.
Kann man Geschenkgutscheine aus der Ferne verkaufen?
Ja, und das macht oft den Unterschied: Viele Gutscheinkäufer sind nicht Ihre Kundschaft und werden nie durch Ihre Tür gehen. Ein teilbarer Link von Ihrer Buchungsseite, Ihrer Website oder Ihrer Instagram-Bio erlaubt ihnen den Kauf rund um die Uhr.
Wann soll die Gutschein-Kampagne starten?
Die Vorbereitung muss Ende Oktober abgeschlossen sein und die Kommunikation Anfang November starten, auch wenn sich die Verkäufe auf die letzten beiden Dezemberwochen ballen. Denken Sie auch daran, Ihre Januar- und Februartermine vor den Feiertagen zu öffnen.
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